reflections

Stille

Stille
so leise und wohltuend
Stille
so zart und liebevoll
Stille
so ruhig und sanft
Stille
so einsam und erdrückend
Stille
so allein und unheimlich
Stille, Stille
nichts als angst erfüllte Stille

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Ich wünschte die Welt würde aufhören sich zu drehen
dann wäre alles ruhig
Ich wünschte die Zeit bliebe endlich stehen
dann wäre alles still
Ich wünschte die Nacht würde nie vergehen
dann wäre alles friedlich
Ich wünschte meine Seele würde verwehen
dann wäre ich frei

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Gefühle


Ich sitze da und verirre mich
in meinen Gedanken.
Ich versuche meine Gefühle
wieder zufinden
Irgendwo in meiner Seele
müsse sie versteckt sein
leise höre in mich hinein
doch es erscheint mir als
stehe ich vor einer veschlossenden Tür
wo habe ich nur den  Schlüssel versteckt
Ich will die Tür unbedingt öffnen
um meine Gefühle wieder zu bekommen

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Ich sitze hier und spüre mich
doch kein Gefühl lebt in meinen Köper
Ich sitze hier und fürchte mich
doch kein Zitterten durchfährt meinen Hände
Ich sitze hier und schreie
doch kein Ton kommt über meine Lippen
Ich sitze hier und weine
doch keine Tränen rollen über meine Wagen
stattdessen fließen rote Linen über meinen Arm

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Nebel umhüllt meine Seele
wie ein dunkels Tuch verdeckt er alles
meine Gedanken und Gefühle, mein Leben
Er hält mich gefangen in mir selbst
schlingt sich fest um mich
läßt mir keinen Raum für mich
keinen Raum für Freude oder Taurigkeit
einfach nur Leere der ich nicht entkommen kann.
Eingesperrt im Nebel der Deperssion versuche ich zu lächeln
für euch und auch für mich

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Ein Schrei von der Still der Nacht übertönt
ein verzweifelter Blick der unbeachtet bleibt
ein starrer Köper vor kaltem Entsetzen gelähmt
wehrlos hilflos und wertlos
Leere durchströmt eine zerbrochene Seele
ein dichter Schleier verdeckt einen verängstigen Menschen
ein dunkels Tuch umhüllt Gedanken und Gefühle
zitternd weinend und getötet
ein gefühlstotes Kind spürt den Schmerz nicht mehr
dies Kind stößt den Ekel von sich einfach ab
es trägt die pure Verzweiflung in sich
ausgelaugt, taub und leer
Lebe ich noch
Ich greife zum Messer und spüre warmes Blut

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Ich versuche mich zu spüren
Ich möchte mich spüren
Ich bin süchtig danach mich zu spüren
Ich will spüren wie der Schmerz sich anfühlt
Ich will spüren wo mein Köper ist
Ich will spüren das ich noch Lebe
Ich will spüren das ich noch da bin
Ich will spüren, spüren, spüren, spüren
ich will es spüren
den Schmerz, der keiner ist
rotes Blut , das aus Tränen besteht
Ich will es spüren...

 

 

 

 

Diese Gedichte stammen aus meiner eigenen Gedankenwelt und ich möchte nicht das sie mir geklaut werden und für eigenes Gedankegut ausgegeben werden



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